Nach Angaben der Dokumentation entstehen neue Terra, indem Nutzer Luna per Burn (Vernichtung von Token) aus dem Umlauf nehmen. Umgekehrt entstehen neue Luna durch den Burn von Terra, und ein algorithmisches Market-Modul setzt dafür Anreize.
Die Terra-Blockchain ist nach Angaben der Dokumentation eine Blockchain mit Proof of Stake auf Basis des Cosmos SDK, abgesichert durch das Konsensverfahren Tendermint. Ein Validator, der Proposer genannt wird, wird ausgewählt, um einen neuen Block mit Transaktionen einzureichen. Die Validatoren stimmen in zwei Runden darüber ab, ob sie den vorgeschlagenen Block annehmen oder ablehnen. Wird der Block abgelehnt, wird ein neuer Proposer gewählt und der Ablauf beginnt von vorn. Wird er angenommen, wird der Block signiert und der Chain hinzugefügt. Validatoren betreiben dafür Programme namens Full Nodes (Teilnehmer, der alles prüft), mit denen sie jede Transaktion im Netzwerk verifizieren.
Staking (Coins zur Netzsicherung hinterlegen) bedeutet nach Angaben der Dokumentation, Luna an einen Validator zu binden. Der Rang eines Validators richtet sich nach dem bei ihm hinterlegten Luna. Wer Luna hinterlegt, legt es bei einem Validator an und erhöht dessen Gewicht im Konsens. Luna liegt in drei Phasen vor. Unbonded ist Luna, das frei gehandelt werden kann und nicht bei einem Validator hinterlegt ist. Bonded ist Luna, das bei einem Validator hinterlegt ist. Unbonding bezeichnet Luna, das gerade vom Validator gelöst wird.