Nach Angaben der Dokumentation führt die Parallelisierungs-Engine Transaktionen eines Blocks, die sich nicht in die Quere kommen, gleichzeitig aus. Dafür nutzt sie Mehrkernprozessoren. Treten Konflikte auf, löst die Engine sie, oft durch erneute Ausführung der betroffenen Transaktionen.
Nach Angaben der Dokumentation nutzt Sei keinen neuen Konsensalgorithmus. Stattdessen baut Sei die zugrunde liegende Tendermint-Konsensmaschine erheblich aus und stimmt ihre Konfiguration eng ab. Finality (Endgültigkeit von Transaktionen) tritt demnach ein, sobald der Block festgeschrieben ist, innerhalb der angestrebten Blockzeit von etwa 400 Millisekunden.
Nach Angaben der Dokumentation sichert Sei das Netzwerk über Staking und erreicht Konsens mit einem delegierten Proof of Stake (Konsens über hinterlegte Coins). Inhaber sichern das Netzwerk, indem sie ihre Token an Validatoren delegieren, und Validatoren erzeugen neue Blöcke und prüfen Transaktionen. Das Gewicht eines Validators richtet sich nach der an ihn delegierten Menge plus seinem eigenen Einsatz.
Die Kompatibilität mit der EVM bleibt nach Angaben der Dokumentation erhalten, einschließlich üblicher Gasmodelle und der Unterstützung für Solidity, Vyper und gängige Ethereum-Entwicklungswerkzeuge.