Nach dem Whitepaper des Projekts ist jede World ID dafür ausgelegt, personengebunden zu sein: Sie soll nur von der Person genutzt werden können, für die sie ausgestellt wurde. Der Orb erzeugt verschlüsselte, anonymisierte Codes, aus denen das World-Protokoll ableitet, dass eine Person einmalig ist, und eine Bescheinigung über ihre Menschlichkeit ausstellt.
Die Einmaligkeitsprüfung läuft nach dem Whitepaper über Anonymized Multi-Party Computation (AMPC, anonymisierte Mehrparteienberechnung), ein Open-Source-System, das die Fragmente der vom Orb geprüften World IDs schützt. Die Irisdaten werden direkt auf dem Orb kryptografisch verarbeitet und in mehrere verschlüsselte Fragmente zerlegt, die einzeln nichts über das Original verraten. Beim Abgleich legt das System nur ein Bit offen, nämlich ob die Person bereits verifiziert wurde. Mit Zero-Knowledge Proofs (Beweis ohne Preisgabe der Daten) lassen sich nach dem Whitepaper Tatsachen nachweisen, ohne die Identität preiszugeben.
World Chain ist laut Whitepaper ein Layer 2 (Zusatzschicht auf einer Basis-Blockchain) auf Ethereum und baut auf der Superchain-Architektur auf, die hohen Durchsatz und geringe Latenz ermöglichen soll.