Nach Angaben der Dokumentation ist eine OP-Stack-Chain ein optimistisches Rollup: Sie führt Transaktionen im eigenen Netz aus, veröffentlicht deren Daten auf einer übergeordneten Chain und lässt jeden ihre Aussagen über den entstandenen Zustand anfechten, statt jede im Voraus zu beweisen. Die Ableitung der Chain aus den veröffentlichten Daten läuft laut Dokumentation auf dem Sequencer (Dienst, der Transaktionen ordnet) und auf jedem Verifier gleichermaßen, sodass ein Verifier, der nur Ethereum liest, bei derselben Chain ankommt wie der Sequencer. Jeder kann demnach eine Rollup-Node samt Execution Client betreiben, die Chain aus Ethereum ableiten und einen Sequencer erkennen, der etwas veröffentlicht hat, das die Daten nicht stützen.
Nutzer können den Sequencer nach der Dokumentation umgehen, indem sie ihre Transaktionen direkt an einen Vertrag auf Ethereum senden. Solche Transaktionen werden laut Dokumentation in der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet, innerhalb einer maximalen Verzögerung, die standardmäßig 12 Stunden beträgt und je Chain abweichen kann.