Nach Angaben der Dokumentation liegt auf jeder unterstützten Blockchain ein nicht aktualisierbarer Endpoint-Vertrag. Diese unveränderlichen Verträge dienen als Ein- und Ausgangspunkte für Nachrichten. Über eine konfigurierbare Message Library (Nachrichtenbibliothek) erzeugt der Endpoint (Ein- und Ausgangsstelle) ein standardisiertes Message Packet (Nachrichtenpaket) nach der Konfiguration des sendenden Vertrags.
Die Sicherheit legt nach Angaben der Dokumentation jede Anwendung selbst fest, statt sich auf ein zentrales Prüfnetzwerk zu verlassen. Entwickler wählen nach Angaben der Dokumentation aus verschiedenen dezentralen Prüfnetzwerken (Decentralized Verifier Networks, DVNs) und setzen Parameter wie Finality (Endgültigkeit von Transaktionen) und Ausführungsregeln. Sobald die konfigurierte Mindestzahl an DVN-Prüfungen erfüllt ist, kann das Nachrichtenpaket als geprüft markiert und im Zielkanal festgeschrieben werden, was eine genau einmalige Zustellung sicherstellen soll.
Executors (Ausführungsdienste) sind laut Dokumentation Dienste ohne Zugangsbeschränkung, die geprüfte Nachrichten an die Ziel-Chains ausliefern. Prüfung und Ausführung sind getrennt: DVNs prüfen, Executors liefern. Jeder Kanal zwischen zwei Endpoints führt nach Angaben der Dokumentation eine eigene, unabhängige Nachrichtenfolge.