Nach Angaben des Projekts verbindet die Jasmy-Plattform Blockchain und IoT zu einer Plattformlösung. Die Kerntechnik beruht demnach auf Dezentralisierung: Die Datenverarbeitung wird von zentralen Servern an die Ränder („Edges“), also auf die Geräte der Nutzer, verlagert, um das Risiko von Hackerangriffen zu senken und die Echtheit zu sichern.
Zwei Dienste tragen die Plattform: der Secure Knowledge Communicator (SKC) und der Smart Guardian (SG). Der SKC ist nach Darstellung des Projekts der Kerndienst für dezentrale persönliche Authentifizierung und Datenverwaltung. Nutzer erhalten eine Self-Sovereign Identity (selbstbestimmte Identität), die nicht an einen einzelnen Dienst gebunden ist und die sie in eigener Verantwortung verwalten. Unternehmen dürfen die Daten nur nutzen, nachdem sie die ausdrückliche Erlaubnis der Nutzer eingeholt haben; der Austausch soll sich so nachverfolgen und steuern lassen.
Der Smart Guardian ermöglicht laut Projekt, IoT-Geräte einfach und sicher im verteilten Netzwerk zu registrieren. Dazu verknüpft er die persönliche Kennung (SKC) mit der Kennung des Geräts, die das Projekt Know Your Machine (KYM) nennt. Dadurch sollen die vom Gerät erzeugten Daten dem Nutzer korrekt zugeordnet und sicher gespeichert werden, was Datenabfluss und Fälschung verhindern soll.
Der Personal Data Locker (PDL) ist nach Angaben des Projekts ein sicherer, persönlicher Raum, in dem Nutzer ihre Informationen speichern und kontrollieren und selbst bestimmen, wie und wann ihre Daten verwendet werden.