Nach Angaben des Projekts lassen sich auf Horizen gewöhnliche Smart Contracts (auf der Blockchain gespeicherter Programmcode) in Solidity einsetzen, und die Technik für Vertraulichkeit wählen Entwickler je Anwendungsfall oder verzichten ganz darauf. Gebaut wird laut Projekt mit vertrauten EVM-Werkzeugen.
Laut Dokumentation ist Horizen Chain ein Rollup (gebündelte Transaktionsverarbeitung) auf Basis des OP Stack, das direkt auf Base abrechnet, das seinerseits auf Ethereum abrechnet. Transaktionsdaten und Zustandszusagen werden nach Angaben des Projekts direkt auf der Schicht von Base veröffentlicht, die für Data Availability (Datenverfügbarkeit) zuständig ist.
Für vertrauliche Ausführung nennt das Projekt Vela, das mit einem TEE-Ansatz (Trusted Execution Environment, abgeschirmte Ausführungsumgebung) Eingaben und Berechnung während der Ausführung vertraulich hält. Die Anwendungslogik läuft demnach in Hardware-Enklaven, in denen die Daten im Speicher verschlüsselt und für externe Beobachter unzugänglich sind. Als zweites Werkzeug nennt das Projekt zkVerify, das Zero-Knowledge Proofs (Beweis ohne Preisgabe der Daten) nutzt, um zu belegen, dass eine Berechnung korrekt lief, und Bescheinigungen onchain veröffentlicht.